©Konrad Tillian

Wohl einer der bekanntesten Einwohner von Grafendorf war der Pfarrer, Dechant und Ehrendomherr Franz Franzisci.
Er kam am 26.12. 1825 in Klagenfurt als Sohn eines Wagners zur Welt und wurde 1851 zum Priester geweiht.
Seine erster Seelsorgeposten war Sagritz im Mölltal und ein Jahr später Heiligenblut. Dort entstanden seine ersten Aufsätze, die sich mit dem Kärntner Volksleben befassten. Am 13. Jänner 1853 nahm er an der 1. Winterbesteigung des Großglockners teil. Vom Mölltal führte ihn der Lebensweg zunächst ins Drautal und dann in die Herzogsstadt St.Veit.

Am 1.Mai des Jahres 1870 kam Franzisci als Dechant und Pfarrer nach Grafendorf.
Er blieb hier bis zu seinem Tod am 1. Dezember 1920.

Bei uns in Grafendorf setzte er seine volkskundlichen Studien fort, sammelte Märchen und beschrieb Land und Leute. In seinem Nachlass befindet sich ein großer Schatz von Dichtungen aller Art und er wurde über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt.

Anbei seine Antrittsrede als Pfarrer in Grafendorf

© Landesarchiv Klagenfurt

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